Direkt zum Hauptinhalt

Ruf, Gerüchte und Verdacht

Was du tust, sehen andere, und was andere sehen, erzählen sie weiter: wie Ruf, Gerüchte und Verdacht in Bad Tratsching entstehen.

In Bad Tratsching kennt jeder jeden. Das gilt auch für dich.

Wer was sieht

Die Bewohner sehen und hören, was an ihrem Ort geschieht, soweit sie es von ihrem Platz aus sehen und hören können. Vom Fensterplatz im Café sieht man den ganzen Marktplatz, unter der Trockenhaube hört man nichts, und hinter manchen Türen sieht einen niemand. Je mehr Leute da sind, desto mehr Zeugen gibt es.

Wie ein Gerücht entsteht

Aus einer Beobachtung wird ein Gerücht, aus einem Gerücht ein Ruf. Die Bewohner erzählen weiter, was sie gesehen oder gehört haben, zuerst in ihrer Runde, dann im ganzen Ort. Nicht jedes Gerücht stimmt, und nicht jeder glaubt alles. Der Tratschinger Bote druckt, was man sich erzählt, und was dort steht, ist am nächsten Morgen die Wahrheit.

Auch du kannst Gerüchte in die Welt setzen. Wer dabei lügt und erwischt wird, verliert seinen Ruf, und üble Nachrede ist strafbar.

Dein Ruf

Dein Ruf im Ort hängt davon ab, was man über dich erzählt. Hilfe, Geschenke, ehrliche Arbeit und gute Gespräche machen dich beliebt. Streiche, Lügen und Taten, die jemand gesehen hat, kosten Ruf. Mit schlechtem Ruf wirst du teurer bedient oder gar nicht mehr. Wie es um deinen Ruf steht, zeigt dein Profil.

Verdacht

Wer zu oft am falschen Ort war, gerät unter Verdacht. Verdacht entsteht durch Zeugen, durch Beweisstücke und dadurch, dass man dich mit einer Tat in Verbindung bringt. Ab einem gewissen Verdacht beginnt die Gendarmerie zu ermitteln. Mehr dazu unter Gendarmerie und Gerichtstag.